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Philipp-Matthäus-Hahn-Schule
Technische Schule
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Internes

Qualitätsleitbild

der

Philipp-Matthäus-Hahn-Schule


Vorwort

Im Folgenden finden Sie das interne Qualitätsleitbild der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule. Es wurde im Rahmen zweier pädagogischer Tage von der gesamten Lehrerschaft im Schuljahr 2007/2008 erarbeitet. Basierend auf der Systematik von Q2E umfasst das Leitbild die Prozessqualitäten Schule und Unterricht.

Dieses interne Qualitätsleitbild stellt die Grundlage des schulinternen Qualitätsmanagements dar. Die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule legt in diesem Leitbild diejenigen Werte und Ziele fest, an denen sie sich selbst beurteilt bzw. sich beurteilen lassen möchte. Es dient der Weiterentwicklung der Schule und soll positiv für alle am Schulleben beteiligte Personen wirken.

Die Umsetzung des Leitbildes erfolgt im Rahmen der an der Schule vorhandenen finanziellen und zeitlichen Ressourcen. pdfKurzfassung des Leitbild


Inhaltsverzeichnis

  • Prozessqualitäten Schule
      o Schulführung
      o Schulorganisation und Schuladministration
      o Kollegiale Zusammenarbeit und Schulkultur
  • Prozessqualitäten Unterricht
      o Lehr- und Lernarrangements
      o Soziale Beziehungen
      o Prüfen und Beurteilen

 

1. Prozessqualitäten Schule

1.1 Schulführung

1.1.1

Die Schulleitung pflegt einen partizipativen Führungsstil. Sie bezieht innerhalb der rechtlichen Rahmen interessierte Personen der Schule mit in die Entscheidungs-prozesse ein.

Die Schulleitung schafft Bedingungen, die eine Übernahme von Verantwortung erleichtern.

1.1.2

Die Schulleitung fördert das Schulklima, indem sie durch offene Gespräche ihrer Fürsorgepflicht nachkommt.

1.1.3

Die Schulleitung zeigt einen respektvollen Umgang mit allen Lehrpersonen und ihren pädagogischen Freiräumen.

1.1.4

Die Entscheidungsspielräume und -kompetenzen der an der Schulleitung Beteiligten und der Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter sind klar definiert.

1.1.5

Die Kommunikation zwischen der Schulleitung, den Lehrpersonen und den übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule ist geprägt durch Offenheit, Effizienz, Verlässlichkeit und gegenseitiges Vertrauen. Die Beteiligten geben sich ein regelmäßiges Feedback.

1.1.6

Konflikte werden offen angesprochen und sachbezogen gelöst.

Die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbei-tern ist durch Loyalität geprägt.

1.1.7

Konferenzen und Besprechungen werden effizient durchgeführt.

1.1.8

Durch geeignete Qualifizierungsmaßnahmen stellen die Führungskräfte sicher, dass sie über die für ihre Aufgaben notwendigen Fähigkeiten verfügen.

 

1.2 Schulorganisation und Schuladministration

1.2.1

Schulorganisation und -administration stellen sich für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie eine interessierte Öffentlichkeit benutzerfreundlich bzw. transparent dar.

1.2.2

Es bestehen interne und externe Informations-, Kommunikations- und Koopera-tionsstrukturen. Diese ermöglichen eine effiziente Zusammenarbeit aller am Schulleben beteiligten Personen, Institutionen und Firmen.

1.2.3

Im Rahmen der Möglichkeiten der sächlichen Mittel sind Lehr- und Lernmittel, Werkstätten sowie EDV technisch und inhaltlich auf dem aktuellen Stand.

1.2.4

Es finden Absprachen zwischen den verschiedenen Stufen und Fachbereichen statt. Darin werden einerseits organisatorische und stofflich-inhaltliche Verein-barungen getroffen und andererseits pädagogisch-didaktische Themen besprochen.

1.2.5

Die Zuteilung von unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aufgaben sowie Ver-waltungstätigkeiten ist gerecht und transparent. Sie erfolgt unter Mitwirkung der Betroffenen.

1.2.6

Die Verwaltungstätigkeiten der Lehrerinnen und Lehrer werden auf das erforder-liche Maß beschränkt.

1.2.7

Es sind organisatorische Maßnahmen getroffen, die das zielgemäße und ökonomi-sche Funktionieren des Schulbetriebs sicherstellen. Immer wiederkehrende Abläufe wie Einschulung und Prüfungsorganisation sind langfristig und systematisch geregelt. Diese Abläufe sind benutzerfreundlich beschrieben und transparent.

1.2.8

Die Schulorganisation fördert die inhaltliche, methodische, didaktische und persön-liche Weiterentwicklung aller Beteiligten.

 

1.3 Kollegiale Zusammenarbeit und Schulkultur

1.3.1

Im Zentrum der pädagogischen Arbeit stehen die Schülerinnen und Schüler. Diese fühlen sich wohl an der Schule und zeigen Bereitschaft zur Übernahme von Ver-antwortung für schulische Belange.

1.3.2

Die Schule bezieht die Eltern in das Schulleben mit ein. Auch der Kontakt zu den Betrieben als wichtigem Bildungspartner wird intensiv gepflegt.

Die Außendarstellung etwa in Form von Aktionstagen, Informationsveranstaltungen oder auch Schulpartnerschaften ist ein wichtiger Bestandteil der Schulkultur.

1.3.3

An der Schule herrscht eine realistische Anspruchshaltung gegenüber dem päda-gogischen Wirken der Lehrpersonen. Diese bildet die Grundlage für die Zusam-menarbeit zwischen Schule, Betrieb und Erziehungsberechtigten.

1.3.4

Die formelle Kommunikation in der Schule zeichnet sich aus durch kurze Dienst-wege, flache Hierarchien und Überwindung von Abteilungsgrenzen.

1.3.5

Die Kommunikation im Kollegium ist offen, tolerant und verständnisvoll. Persön-liche Wertschätzung und Anerkennung werden zum Ausdruck gebracht.

Auftretende Probleme - auch mit Schülerinnen und Schülern - werden als normal angenommen und gemeinsam unter Einbringung persönlicher Erfahrungen in gegenseitigem Respekt gelöst.

1.3.6

Die Lehrpersonen unterstützen sich gegenseitig und vertreten vor den Schülerin-nen und Schülern nach Absprache einheitliche Positionen.

Innerhalb des Kollegiums bestehen transparente Regeln und Vereinbarungen über die Art und Weise, wie miteinander kommuniziert wird und wie Konflikte angegan-gen werden.

Ein abteilungsübergreifender Austausch der Fachkollegen und Fachkolleginnen findet statt.

1.3.7

Die Schulkultur zielt darauf ab, dass jede Lehrperson ihren Beruf mit einem hohen Maß an Zufriedenheit ausüben kann.

1.3.8

Das Gefühl der Zugehörigkeit zur Schule und der Zusammenhalt werden durch ge-eignete Maßnahmen wie Ausstellungen und Feiern an der Schule gefördert und unterstützt. Auch außerschulische Aktivitäten mit den Schülern finden statt.

1.3.9

Gewalt- und Suchtproblemen wird präventiv und konstruktiv begegnet.


2. Prozessqualitäten Unterricht

2.1 Lehr- und Lernarrangements

2.1.1

Ziel der Arbeit ist eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis.

2.1.2

Der Verknüpfung der Fächer und Inhalte zu einem für die Schülerinnen und Schüler bedeutsamen Ganzen wird hinreichend Beachtung geschenkt.

2.1.3

Durch ständige Fortbildung wird die Aktualität der Inhalte gesichert und die Lehrpersonen verfügen über eine ausgeprägte Methodenkompetenz.

2.1.4

Die didaktische Grobplanung wird über größere Zeiträume vorgenommen und im kollegialen Team offen gelegt.

Freiräume im Lehrplan werden genutzt, um Unterrichtsschwerpunkte auf die Klassen abzustimmen.

2.1.5

Schlüsselqualifikationen werden durch gezielte Förderung vermittelt. Den Schülerinnen und Schülern wird dadurch das Lösen von beruflichen Aufgabenstellungen ermöglicht.

2.1.6

Der Unterricht wird in einer für Schüler und Schülerinnen verständlichen Sprache gehalten. Dabei werden Vorwissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler in ausreichendem Maße berücksichtigt.

2.1.7

Die Schülerinnen und Schüler werden durch methodische Vielfalt zu Mitarbeit und selbstständiger Arbeit motiviert.

Ziele und Absichten des Unterrichts sind für die Schülerinnen und Schüler erkennbar. Durch eigenständiges Arbeiten übernehmen sie Mitverantwortung für ihren Lernerfolg.

2.1.8

Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen nehmen sich mit Respekt wahr. Einsichtige Regeln schaffen die Rahmenbedingungen für eine positive Lernatmosphäre.

2.1.9

Der Unterricht findet in einer Atmosphäre statt, die Angst und Mobbing nicht zulässt.

Fehler werden als Lernchancen wahrgenommen und als solche genutzt.

2.1.10

Die Lehrpersonen streben individuelle Förderung an. Durch geplante Individualisierungsmaßnahmen wird auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler eingegangen.

 

2.2. Soziale Beziehungen

2.2.1

Unter allen am Schulalltag Beteiligten herrscht ein offenes und vertrauensvolles Verhältnis. Flexibilität, Kritikfähigkeit, Kompromissbereitschaft und Ursachen-analyse ermöglichen die Lösung von Konflikten.

2.2.2

Die Persönlichkeitsentwicklung und die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler stehen im Vordergrund. Die Lehrpersonen schaffen Freiräume zur sozialintegrativen Förderung.

2.2.3

Soziale Beziehungen werden von den Lehrpersonen aktiv gestaltet. Dabei zeigen die Lehrpersonen Interesse an der Lebenswelt der Jugendlichen.

2.2.4

Die Schule verfolgt Bestrebungen, die eine Integration möglichst aller Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

2.2.5

Die Lehrerinnen und Lehrer führen die Klassen kooperativ, sicher und mit Überblick.

Es bestehen Regelungen, die einen funktionierenden Unterrichtsablauf unterstützen.

2.2.6

Die für die sozialen Beziehungen erforderlichen Ressourcen wie Zeit, Geld, Räu-me, Personal und Ausstattung werden im Rahmen der Möglichkeiten bereitgestellt.

 

2.3. Prüfen und Beurteilen

2.3.1

Die Schülerinnen und Schüler werden gezielt zur Selbstbeurteilung und –einschätzung hingeführt, um sich in ihrer Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

2.3.2

Die Schülerinnen und Schüler bekommen durch Erfolgskontrollen in angemessen-en Abständen ein Bild über den eigenen Lernerfolg.

2.3.3

Die Leistungsmessungen werden dazu genutzt, den beteiligten Partnern rechtzeitig eine Rückmeldung über ernsthafte Störungen im Lernprozess zu geben.

2.3.4

Die Bewertungskriterien sind transparent und die Notengebung ist nachvollziehbar.

2.3.5

Bei Leistungsbeurteilungen steht ausreichend Zeit für die Bewertung, Fehleranaly-se und Beratung zur Verfügung.

2.3.6

Die Lehrpersonen unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, mit Hilfe ge-eigneter Maßnahmen ihre Leistungen zu verbessern.

2.3.7

Die Lehrpersonen legen Wert auf Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler und nehmen sie ernst.

2.3.8

Prüfungen und Beurteilungen finden in einer möglichst angstfreien Atmosphäre statt.

 

 

 

 

Termine