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Philipp-Matthäus-Hahn-Schule
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Fair Handeln - Erfolgreicher Messeauftritt der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule

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Aparte Holztabletts, Autos für Kleinkinder, Pfannenwender, stabile Kisten, schicke Schmuckkästchen - und zur Festzeit passend Osterhasen in verschiedenen Größen und Formen sowie Spiele - ein so breites Angebot an Massivholzwaren konnte bewundert, ausprobiert und erworben werden am Stand der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule auf der Messe "Fair Handeln" in Stuttgart.

Vom Verkaufserlös werden Werkzeugkisten für den Partner, die Handwerkerschule in Wamba-Luadi, zusammengestellt und verschickt.

Insgesamt 73 Lehrer und Schüler aus den Berufsfeldern Schreiner, Zimmerer, Bau, Maler und Lackierer sowie des Technischen Gymnasiums wechselten sich vom 11. bis 13. April 2014 mit der Betreuung des Messestandes ab. Bereits zum sechsten Mal war die Schule auf Einladung des baden-württembergischen Staatsministeriums auf deren Stand vertreten.

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Wenn sich die Messebesucher bei ihrem Bummel durch die Hallen dem Stand in Halle 3 näherten, wurden sie auf vier kreative junge Frauen aus der zweijährigen Berufsfachschule Fachrichtung Farbe aufmerksam. Zwei Schülerinnen gestalteten eine Leinwand mit geometrischen Mustern in warmen Farben, die anderen beiden bemalten Vogelhäuschen.

Die Farbenfröhlichkeit der Arbeiten sprang auf die Stand-Crew über: Lehrerin Sandra Lepple berichtete, dass sie gleich zu Beginn des Projekts genügend freiwillige Schüler für die Mitarbeit auf der Messe gemeldet hätten und sie sich über so viel positive Rückmeldungen freue. Und schon war sie weg, da ihre fachkundige Auskunft gefragt war: Eine Messebesucherin interessierte sich für ein T-Shirt, das man am Stand individuell bedrucken lassen konnte. Die Schülerin Lena Kuhn erzählte, während sie ihr Vogelhäuschen weiter bemalt, dass sie sich sofort für die Mitarbeit an dem Projekt gemeldet habe, da für sie Wamba-Luadi eine gute Sache sei, die sie gerne unterstütze. Und der postive Nebeneffekt sei, dass die Lehrer hier auf der Messe viel lockerer seien als in der Schule und man sich so auf eine andere Weise neu kennenlerne.

Über die nicht so ernste Atmosphäre haben sich auch Larissa Wenzel und Alex Hörig, beide Schreiner im ersten Ausbildungsjahr, gefreut. Für sie war es schön, die neu erlernten Grundkenntnisse in der Praxis anzuwenden. Alex arbeitete gerade konzentriert an einem Holzkästchen. Larissa ölte ein Holzbrettchen und berichtet nebenbei einiges über ihre Mitarbeit.

Mit dem Wamba-Luadi-Projekt beschäftigt sich die Schreiner-Klasse während des gesamten Schuljahres. Schüler, die im Unterricht mit ihre Aufgaben früher beenden, fertigen in der verbleibenden Zeit Gegenstände für das Partnerschaftsprojekt. Das Holz dafür wird ihnen von der Schule zur Verfügung gestellt. Damit können sie Ihre eigenen Entwürfe, wie z. B. Osterhasen und Servierbretter, umsetzen. Besonders gut gefällt es Larissa, dass sie auf der Messe auch sieht, wie die schönen Dinge, die sie und ihre Klassenkameraden hergestellt haben, gekauft werden.

Verkaufen durch überzeugen - dass er das kann, stellte direkt neben der offenen Schreinerwerkstatt Lehrer Heinz Class unter Beweis: Fachkundig und engagiert erläuterte er interessierten Messebesuchern, wie für die ausgefallenen, sofort ins Auge stechenden Patchwork-Bretter unterschiedlich breite Stücke heimischer Obstholzarten miteinander verleimt, geschliffen und lackiert werden, damit am Ende ein so schönes Unikat herauskommt. "Eigentlich sind die viel zu schade um sie zum Verspern zu verwenden - wenn da etwas draufliegt, sieht man das Holz gar nicht mehr!", stellte der Besucher fest und nahm zur Freude von Heinz Class gleich zwei Brettchen mit.

Dirket neben den Holzauslagen ist die Decoupiersäge in Betrieb. Die Zimmerer im ersten Lehrjahr, Julian Becker und Jonathan Ullmann, sägten Öffnungen für Futterstände aus. Auch begleiteten sie zahlreiche kleine Messebesucher bei ihren ersten Sägeversuchen. So konnten Kinder, entweder unter fachkundiger Anleitung oder mit Hilfestellung, einen "Zimmerer-Timmi" herstellen: Erst ein Stückchen vom vorgeformten Holzrohling absägen, glatt schleifen und anschließend bemalen - fertig war das Andenken zum Spielen. Für die beiden jungen Leute war der Messeauftritt eine Abwechslung vom Schulalltag. Sie freuten sich, Schüler und Lehrer aus anderen Abteilungen kennenzulernen, mit denen sie im normalen Schulalltag nicht zusammentreffen.

Auch dieses Jahr hat die Teilnahme an der Messe "Fair Handeln" allen Beteiligten nicht nur Spaß gemacht, sondern durch die Verkäufe wurde auch das Projekt Wamba-Luadi vorangetrieben. Es war sowohl ein tolles als auch interessantes Erlebnis einmal "Messeluft" zu schnuppern, was dank der guten Organisation und Vorbereitung durch Martin Siepenkortt und Wamba-Luadi-Projektleiter Karl Heller so reibungslos möglich war. Die vielen Erfahrungen und Erlebnisse werden sicher den Schulalltag der Schüler positiv beeinflussen.
Vielen Dank an alle Beteiligten.