Unsere Klasse 13 des Technischen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik hatte am Montag den 14. Dezember 2020 die Möglichkeit einen Axel Braun als Vertreter der HdM zu begrüßen.
Aufgrund der aktuellen Situation haben wir dies einfach online mit BigBlueButton gemacht.
Herr Braun hat uns verschiedene Projekte der HdM vorgestellt. Eines dieser Projekte war die sogenannte „Galerie der Schatten“, bei der es sich um ein digitales Museum handelt.
Wir hatten die Möglichkeit dieses zu erforschen und unsere Gedanken darüber in einer Umfrage zum Ausdruck zu bringen. So konnten wir unser gestalterisches Wissen anwenden und Vorschläge für mögliche Verbesserungen machen.
Durch diese Veranstaltung konnten wir einen Einblick in die Arbeiten der HdM sowie mögliche Inhalte eines Studiengangs erhaschen.

(Josi, Katja und Lene)

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Wege ins Museum II“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg entwickelte die Hochschule der Medien in Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart digitale Anwendungen zur Erweiterung des Museumserlebnisses. Augmented Reality, Virtual oder Mixed Reality wurden dabei ebenso mit Hinblick auf ihr vermittlerisches und künstlerisches Potenzial untersucht wie Medieninstallationen oder Computerspiele. Ziel war es, durch die Anwendung die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen, deren Kunstbegeisterung zu fördern und spielerisch sammlungsgeschichtliches Wissen zu vermitteln.

Ein spezieller Forschungsfokus lag auf einem unter dem Titel „Artification = Kunst & Gamification“ entstandenen VR-Prototypen (Virtual Reality), umgesetzt in der Game Engine Unity für die HTC Vive. Der VR-Prototyp macht Forschung in der Staatsgalerie erfahrbar, indem er zur Überprüfung von Besitzverhältnissen einlädt. Die Nutzer*innen werden spielerisch dazu angeregt sich auf die Suche nach beschlagnahmten Kunstwerken, die zur Zeit des Nationalsozialismus als „entartet“ galten, zu begeben und diese näher zu untersuchen.

Gleichzeitige fand aus Forschungsinteresse seitens der Hochschule der Medien eine Übertragung des VR-Prototypen auf ein weiteres digitales sowie ein analoges Medium statt: eine gedruckte Broschüre und eine Web-Anwendung.

In früheren Evaluationen des VR-Prototyps war immer wieder herauszulesen, dass Probanden sich den Einsatz der Anwendung auch außerhalb des Museums, in einer Schule, vorstellen können. Ein Test des VR-Prototypen in einer Schule ist jedoch aufgrund der aktuellen Pandemiesituation nicht realisierbar. Daher sind wir sehr dankbar, dass es uns ermöglicht wurde die adaptierte Web-Anwendung gemeinsam mit Schülern der PMHS zu evaluieren.

Link zu einem Artikel der HdM über die ursprüngliche Anwendung:

https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20190516091133